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Gas- Innendruck (GID)

Eine Technik für Künstler oder eine Kunst für Techniker ?

Das Gas-Innendruck-Verfahren erlaubt es einerseits partiell dicke Wandungen ohne Einfallstellen zu fertigen und andererseits die Kühlzeiten von dickwandigen Spritzgussteilen zu reduzieren. zusätzlich wird bei komplexen Teilen die Tendenz zum Verzug reduziert.

Allerdings ist GID nicht ein "technisch definiertes Verfahren" ausser bei einfachen Körpern (Rundkörper). Einspritzpunkt des Gases und der teilweise benötige Verschluss des Loches der Gasnadel sind entscheidend für das Resultat.

GID kann auch nicht mit jedem Material gleich gut eingesetzt werden und zusätzlich muss davon ausgegangen werden, dass bei grösserern Teilen bei jeder Rohmaterialcharge Anpassungen des Prozesses notwendig sind.

Eine Zusammenarbeit zwischen Entwickler und Spritzgiesser von Beginn an ist hier absolut notwendig.